
Klassische Homöopathie
Wie wird Homöopathie verordnet?
Die beste Wirkung entfaltet Homöopathie, wenn sie als passgenaue „Einzelarznei“ nach den „klassischen“ Regeln für akute oder chronische Probleme eingesetzt wird.
Um das sogenannte „Simile“ des Patienten zu finden sollte vor der Verordnung eine Anamnese durchgeführt werden.
Die gesuchte Einzelarznei soll die Beschwerden des Patienten so „ähnlich“ wie möglich abbilden. Um unter den vielen „ähnlichen“ Arzneien die „ähnlichste“, das „Simile“ des Patienten zu finden, muss eine gründliche homöopathische Anamnese durchgeführt werden.
Hierfür werden neben den aktuellen Beschwerden auch die Vorgeschichte des Patienten und seine individuellen „Modalitäten“ abgefragt.
Hierunter versteht man die persönlichen Eigenheiten und Reaktionsweisen des Patienten. Auch Schlaf- und Essgewohnheiten, energetische Tageskurve, Umstände von Besserung und Verschlimmerung, allgemeine Gewohnheiten und sowie den Umgang mit Gefühlen.
Wie vertragen Kinder Homöopathie?
Kinder und Säuglinge sprechen gut die Behandlung mit homöopathischen Mitteln an und reagieren darauf schnell und vital.
Wirkt Homöopathie auch bei Erwachsenene
Erwachsene weisen meist ein vielschichtigeres Beschwerdebild auf als Kinder. Von daher ist es wichtig, zu Beginn eine gründliche Anamnese durchzuführen die auch die individuelle Konstitution des Patienten berücksichtigt.
Können Schulmedizin und Homöopathie gleichzeitig eingenommen werden?
Bei gleichzeitiger Behandlung mit homöopathischen und schulmedizinischen Mitteln können sich Konflikte zwischen diesen sehr unterschiedlichen Behandlungsarten ergeben. Daher ist es besser, sich zumindest zeitweilig für eine der beiden zu entscheiden.
Was ist, wenn Schulmedizin nicht abgesetzt werden kann?
Wenn Medikamente eingenommen werden, die nicht abgesetzt werden können, kann eine zusätzliche Begleitung mit homöopathischer Medizin nach einer entsprechenden Anamnese trotzdem sehr hilfreich und sinnvoll sein.